(27.04.2026, 17:07)1993er schrieb: Wenn ein Journalist behauptet, das Team hätte sich unter Brunelo entwickelt - dann muss ich ihm wirklich die Kompetenz absprechen. Die Mannschaft ist total eindimensional - einige Spieler machen eher Rück- als Fortschritte (Derbacci, Fazliu....). Taktisch ist er total überfordert - die Tiefe des Kaders wusste er nie auszuspielen - für unsere Gegner sind wir ein offenes Buch.
Wie gesagt habe ich in Wil mit einem Staff Mitglied gesprochen und er hat mir klar gesagt, dass die Vorgehensweise von Brunelo nicht nur auf Gegenliebe stösst - viele würden das anders lösen.
Die Bemerkung, dass die Fehler immer die gleichen sind, stimmt natürlich auch - Brunelo auswechseln und wieder den gleichen Typ hinzusetzen bringt auch nichts. Die Führung (allen voran Herr Burki) müsste sich auch mal hinterfragen - auch da habe ich Infos bekommen, dass er selbst Mühe mit einer Leistungsgesellschaft hat und ihm die Harmonie und die Familie FCA wichtiger als der Erfolg ist.
Nun, das ist schön romantisch - aber im Profifussball völlig unbrauchbar. Fair, offen und direkt jederzeit - transparent, ehrlich und nachvollziehbar - alles wichtige Werte - aber der Erfolg auf dem Platz ist nun mal das zentrale Element. Mit dieser Führung ohne Leidenschaft, ohne Wille und ohne "grinta" wirds schwer.
Der Präsi machts gut - aber er hat keine Ahnung vom Fussball und vertraut Herrn Burki einfach blind - das kommt auch nicht gut....
Wenn der FCA endlich einen Schritt machen will, dann brauchts auch in der Chefetage Bewegung.
Man kann nun wieder die alte Leier von "einer von uns, die FCA Familie....etc." loslassen - dann muss man aber ehrlich sein und den Leuten sagen, dass der sportliche Erfolg nicht oberste Priorität hat.
Ich werden meine Tribünen Saisonkarte nächste Saison nicht mehr lösen und mir einfach ein paar coole Spiele aussuchen - aber ich will mir das nicht mehr antun, dass immer wieder der Eindruck entsteht, dass man nicht alles für den Erfolg tut - seit den Gesprächen letzten Samstag weiss ich leider, dass es so ist......
Für alle die jetzt was von Treue zum Verein sagen: ich bin seit über 45 Jahren FCA Fan und besuchte in dieser Zeit sehr viele Heim- und auch sehr viele Auswärtsspiele, habe FCA Aktien gekauft und den Verein immer unterstützt - aber unter diesen Voraussetzungen macht das keinen Sinn mehr.
HOPP FCA
Sorry, aber solche Aussagen kann ich absolut nicht ernst nehmen. Meinungsverschiedenheiten im Staff sind völlig normal. Iacopettas Strategien darf und soll man kritisch hinterfragen, keine Frage. Aber falls diese Geschichte mit dem Staffmitglied überhaupt stimmt (was ich in dieser Form stark bezweifle), dann wirft das für mich in erster Linie ein schlechtes Licht auf die Person, die Interna ausplaudert und damit gezielt Unruhe stiftet. Und sollte es tatsächlich so sein, dass dir das ein Staffmitglied anvertraut hat, ist es ehrlich gesagt ziemlich daneben, das hier im Forum breitzutreten.
Ich verstehe nicht, warum hier ständig Stunk gemacht wird, statt dass man zusammenhält. Mit solchen Beiträgen ist niemandem geholfen – und mit konstruktiver Kritik hat das rein gar nichts zu tun.
Ja, die Tendenz ist im Moment nicht erfreulich – da bin ich bei dir. Aber 70 Punkte aus 32 Spielen sind ganz sicher nicht so katastrophal, wie es hier wieder einige darstellen wollen. In den meisten Saisons steigst du mit so einer Bilanz locker auf. Thun ist mit 72 Punkten hoch – das zeigt ziemlich deutlich, in welcher Dimension wir uns bewegen. Dass gleichzeitig ein anderes Team so stark performt ist sehr bitter.
Klar, davon kann man sich am Ende nichts kaufen. Trotzdem sollte man die Kirche im Dorf lassen. Wer nach so einer Saison ernsthaft damit droht, die Saisonkarte nicht zu verlängern, verfehlt für mich komplett die Relation.
Die Saison ist noch nicht vorbei, es ist weiterhin alles möglich – vorausgesetzt, man hört in Aarau endlich auf, sich ständig selbst zu zerfleischen.
