13.04.2026, 15:29
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.04.2026, 15:44 von Das isch e Gränni.)
Lieber Sevens danke für Deine Ausführungen, mit welchen ich weitestgehend übereinstimme. Meine aktuelle Einschätzung macht sich aber nicht an den letzten Jahren fest, sondern es sind meine aktuellen Beobachtungen, welche sich dann halt leider mit Erfahrungen aus den letzten Jahren decken. Eine paar Beispiele:
Eckbälle: Wir haben inzwischen ein sehr grosses Trainerteam, aber bei den Eckbällen genau 2 Variationen. Standards kam man im Gegensatz von Spielverläufen trainieren, trainieren, trainieren und sie können gerade in Situationen, in welchen es nicht läuft der Dosenöffner sein....
Der Höhepunkt war nun gegen Bellinzona, gegen das Schlusslicht. Wir haben jeweils 4 Spieler in den Strafraum gestellt. Nehmen wir noch den Eckballschützen dazu, hatten wir also 5 Spieler im Angriff notabene meistens gegen 8 Bellinzonaspieler...... da Bellinzona entweder einen oder zwei Spieler offensiv stehen gelassen hat, sah man sich auf Aarauerseite scheinbar gezwungen 5 in Worten fünf Spieler defensiv aufzustellen. Das ist KEINE Winnermentalität sondern absolute Übervorsicht bzw. Angst. Der einzige gefährliche Eckball war der direkt getretene von Fazliu. Zudem wurden mit Zoukit und Frokaj 2 körperlich grosse Spieler in den Rückraum beordert. Sind die so kopfballschwach und auch wenn sie es sind, würden sie alleine mit ihrer Grösse für Gefahr und Verwirrung beim Gegner sorgen.
Freistösse: Null Variationen.....
System: Wie schon so oft diskutiert, wird am System nie etwas geändert und fast nur positionsgetreu gewechselt. Das Interview von Brunello sprach Bände am Samstag....er war froh um den Punkt, daher die defensive Wechselei....auch hier keine Winnermentalität.
Mentalität im Team: Das Interview von Müller nach dem Rappispiel war für mich ein Alarmzeichen.... er sprach von der unnötigen negativen Energie, welche man sich gegenseitig gerade nach Negativerlebnissen gibt. Viele Wortgefechte zwischen Spielern auf dem Feld in den letzten Wochen. Vladi nach der Auswechslung gegen Carouge, welcher alle Kleider auf der Bank Richtung Spielfeldrand geworfen hat.
Bzgl. Mindset der Fans oder der selbsterfüllenden Prophezeiung bin ich total bei Dir und das aber muss zu aller erst im Team und im direkten Umfeld durchbrochen werden.
Wenn das Team merkt, dass der Chef oder die Chefs ängstlich sind und dann mit einem Punkt in Bellinzona zufrieden sind und auch bei negativen Erlebnissen stur in ihrem System bleiben.... ja wie soll dann das Team anders ticken? Der Trainer meinte, das Team hat diese Saison schon oft Spiele nach Rückständen gedreht. Stimmt einfach nicht, das war glaube ich 2 oder max. 3x.
So ein Team hat dann nicht den Glauben in den letzten paar Minuten eines Spiels das Steuer noch rumzureissen. Nachdem 1-1 gegen Carouge war z. B. das Feuer wieder weg und Carouge kam wieder auf....warum? Es gab wieder was zu verlieren und wenn es auch nur dieser eine Punkt war.
Du schreibst das Team hat gezeigt, was es kann. Ich finde in einem sehr eindimensionalen System ohne viel Ballbesitz mit weiten Bällen nach vorne, haben vor allem die Angreifer ihre individuelle Klasse gezeigt. 4 Spieler des FCA in den Top 10 der Torschützenliste.
Bzgl. der Abwehrarbeit was für mich eher die Teamarbeit abbildet, liegen wir trotz dem wohl besten Torhüter(duo) der Liga auf der Höhe von Yverdon, Carouge, Nyon und Lausanne Ouchy....obwohl wir viel mehr Punkte haben (siehe individuelle Klasse im Angriff).
Der FCA hat ein absolut durchschnittliches Abwehr(resultat) gemessen an den bekommenen Gegentoren und ja, wenn man dem Gegner 60, 70 % oder noch mehr Ballbesitz gibt, kommt der Zwangsweise zu Torchancen und dann zu Toren oder der Defensivverbund muss überragend stehen, was er (aktuell) nicht tut.
Es geht ja nicht darum alles schlecht reden zu wollen.....sondern einfach darauf hinzuweisen, dass es mit der aktuellen Herangehensweise in den letzten Jahren schon nicht geklappt hat....und es vielleicht aber auch wirklich nur vielleicht ;-) eine Idee wäre, Anpassungen anzubringen, solange die Saison noch läuft. Selbstverständlich kann man der Meinung sein, dass das Fazit und entsprechende Konsequenzen erst nach der Saison gezogen werden sollten....Fakt ist einfach, dass die Saison dann halt fertig ist und nichts mehr geändert werden kann.
Aktuell macht der Trainerstaff den Anschein, dass man auf Teufel komm raus mit dieser Herangehensweise und System und nur mit dieser den Erfolg erzwingen will. Das ging letzte Saison nicht gut und man hat dann im Barragerückspiel noch reagiert, aber ja das war dann halt zu spät, obwohl die Problematik schon seit 2 Monaten auf dem Feld sowie auch bei den Resultaten klar ersichtlich war......wie jetzt auch.
Fehler passieren, im Idealfall aber nicht 2x der Selbe ;-)
Eckbälle: Wir haben inzwischen ein sehr grosses Trainerteam, aber bei den Eckbällen genau 2 Variationen. Standards kam man im Gegensatz von Spielverläufen trainieren, trainieren, trainieren und sie können gerade in Situationen, in welchen es nicht läuft der Dosenöffner sein....
Der Höhepunkt war nun gegen Bellinzona, gegen das Schlusslicht. Wir haben jeweils 4 Spieler in den Strafraum gestellt. Nehmen wir noch den Eckballschützen dazu, hatten wir also 5 Spieler im Angriff notabene meistens gegen 8 Bellinzonaspieler...... da Bellinzona entweder einen oder zwei Spieler offensiv stehen gelassen hat, sah man sich auf Aarauerseite scheinbar gezwungen 5 in Worten fünf Spieler defensiv aufzustellen. Das ist KEINE Winnermentalität sondern absolute Übervorsicht bzw. Angst. Der einzige gefährliche Eckball war der direkt getretene von Fazliu. Zudem wurden mit Zoukit und Frokaj 2 körperlich grosse Spieler in den Rückraum beordert. Sind die so kopfballschwach und auch wenn sie es sind, würden sie alleine mit ihrer Grösse für Gefahr und Verwirrung beim Gegner sorgen.
Freistösse: Null Variationen.....
System: Wie schon so oft diskutiert, wird am System nie etwas geändert und fast nur positionsgetreu gewechselt. Das Interview von Brunello sprach Bände am Samstag....er war froh um den Punkt, daher die defensive Wechselei....auch hier keine Winnermentalität.
Mentalität im Team: Das Interview von Müller nach dem Rappispiel war für mich ein Alarmzeichen.... er sprach von der unnötigen negativen Energie, welche man sich gegenseitig gerade nach Negativerlebnissen gibt. Viele Wortgefechte zwischen Spielern auf dem Feld in den letzten Wochen. Vladi nach der Auswechslung gegen Carouge, welcher alle Kleider auf der Bank Richtung Spielfeldrand geworfen hat.
Bzgl. Mindset der Fans oder der selbsterfüllenden Prophezeiung bin ich total bei Dir und das aber muss zu aller erst im Team und im direkten Umfeld durchbrochen werden.
Wenn das Team merkt, dass der Chef oder die Chefs ängstlich sind und dann mit einem Punkt in Bellinzona zufrieden sind und auch bei negativen Erlebnissen stur in ihrem System bleiben.... ja wie soll dann das Team anders ticken? Der Trainer meinte, das Team hat diese Saison schon oft Spiele nach Rückständen gedreht. Stimmt einfach nicht, das war glaube ich 2 oder max. 3x.
So ein Team hat dann nicht den Glauben in den letzten paar Minuten eines Spiels das Steuer noch rumzureissen. Nachdem 1-1 gegen Carouge war z. B. das Feuer wieder weg und Carouge kam wieder auf....warum? Es gab wieder was zu verlieren und wenn es auch nur dieser eine Punkt war.
Du schreibst das Team hat gezeigt, was es kann. Ich finde in einem sehr eindimensionalen System ohne viel Ballbesitz mit weiten Bällen nach vorne, haben vor allem die Angreifer ihre individuelle Klasse gezeigt. 4 Spieler des FCA in den Top 10 der Torschützenliste.
Bzgl. der Abwehrarbeit was für mich eher die Teamarbeit abbildet, liegen wir trotz dem wohl besten Torhüter(duo) der Liga auf der Höhe von Yverdon, Carouge, Nyon und Lausanne Ouchy....obwohl wir viel mehr Punkte haben (siehe individuelle Klasse im Angriff).
Der FCA hat ein absolut durchschnittliches Abwehr(resultat) gemessen an den bekommenen Gegentoren und ja, wenn man dem Gegner 60, 70 % oder noch mehr Ballbesitz gibt, kommt der Zwangsweise zu Torchancen und dann zu Toren oder der Defensivverbund muss überragend stehen, was er (aktuell) nicht tut.
Es geht ja nicht darum alles schlecht reden zu wollen.....sondern einfach darauf hinzuweisen, dass es mit der aktuellen Herangehensweise in den letzten Jahren schon nicht geklappt hat....und es vielleicht aber auch wirklich nur vielleicht ;-) eine Idee wäre, Anpassungen anzubringen, solange die Saison noch läuft. Selbstverständlich kann man der Meinung sein, dass das Fazit und entsprechende Konsequenzen erst nach der Saison gezogen werden sollten....Fakt ist einfach, dass die Saison dann halt fertig ist und nichts mehr geändert werden kann.
Aktuell macht der Trainerstaff den Anschein, dass man auf Teufel komm raus mit dieser Herangehensweise und System und nur mit dieser den Erfolg erzwingen will. Das ging letzte Saison nicht gut und man hat dann im Barragerückspiel noch reagiert, aber ja das war dann halt zu spät, obwohl die Problematik schon seit 2 Monaten auf dem Feld sowie auch bei den Resultaten klar ersichtlich war......wie jetzt auch.
Fehler passieren, im Idealfall aber nicht 2x der Selbe ;-)
