13.04.2026, 13:27
Ich übernehme gerne wieder eine etwas andere Haltung, um hier nicht in den Abgesang des FC Aarau einzustimmen.
Ich stimme mit euch insoweit überein, als dass die zwei Spiele gegen Carouge und gegen Bellinzona nicht berauschend waren, ja man darf zurecht sagen, dass es zu wenig war. Es ist nicht nur das Resultat, welches schmerzt, sondern die Tatsache, dass man gegen den Tabellenletzten einfach nicht zeigen konnte, was man eigentlich auf dem Kasten hat. Wer aufsteigen will, der braucht Siege gegen die vermeintlich einfacheren Gegner. Es fehlt an Dominanz, welche man sich von einem Aufstiegsanwärter wünscht.
Gleichzeitig muss man aber auch festhalten, dass fast keine Mannschaft der Welt durch eine Saison ohne Tiefs kommt. Es mag in den Top-Ligen ein paar wenige Ausnahmen geben, der Rest durchläuft diese Phasen sicher 2mal pro Saison. Das gilt im Fussball genauso wie im Arbeitsalltag. Jeder von uns hat Zeiten, wo er mehr performt und Zeiten, wo es weniger läuft. Für mich ist immer entscheidend, wie man aus diesen Phasen wieder rauskommt. Der FC Aarau hat diese Saison bisher bewiesen, dass er solche Phasen relativ rasch wieder drehen kann. Natürlich ist dies keine Sicherheitsgarantie für die jetzige Situation, aber man muss jetzt auch nicht gleich den Abgesang anstimmen. Wir sprechen hier nach wie vor von Menschen, welche verschiedensten Einflüssen ausgesetzt sind und nicht einfach wie Maschinen performen. Ich muss auch niemandem sagen, dass der psychische Anteil am Erfolg mittlerweile viel grösser geworden ist.
Selbstverständlich versucht hier jeder Gründe zu finden, wieso es nicht läuft. Aber es ist schon sehr plakativ, wenn man immer von fehlender Leistungskultur, Gier und Winnermentalität schreibt. Wir haben stets neue Spieler erhalten, neue Trainer, neuen Sportchef, neuen Präsidenten und trotzdem soll stets die Leistungskultur und Gier fehlen? Man könnte das alte Forum konsultieren und man würde die Vorwürfe seit 2007 (seit da bin ich dabei) im Jahresrhythmus wiederfinden. Woran liegt es dann?
Wir alle sind geprägt von den letzten Jahren mit vielen Hochs, aber auch kurzen, schmerzhaften Tiefs. Die haben bei uns zweifelsohne Spuren hinterlassen. Wer immer wieder enttäuscht wird, der wird misstrauisch. Man verliert die Hoffnung, dass es jetzt anders kommt. Schon bei kleineren Anzeichen wird schwarz gemalt. Man hat es ja schon mehrfach erlebt, wieso sollte es jetzt anders sein. Und hier kommt für mich die selbsterfüllende Prophezeihung ins Spiel. Theorie: "Selbsterfüllende Prophezeiung bedeutet, dass etwas über sich selbst Vorhergesagtes sich durch das bewusste oder unbewusste Handeln einer Person letztlich auch eintritt. Oder anders gesagt: Man erfüllt seine eigene Prophezeiung."! Ich sehe uns als FCA genau in dieser Situation. Obwohl die Situation rein auf dem Papier überhaupt nicht dramatisch ist, verfallen wir einmal mehr in diese selbsterfüllende Prophezeihung. Egal mit wem wir reden aktuell, fast alle sind der Meinung, dass es der FCA auf gut deutsch wieder "verkackt". Dieses Mindset im Umfeld (wohl auch inkl. Spieler und Staff, welche dies ja auch mitbekommen), in der Stimmung bei den Fans nach einem Gegentreffer (die Szene wohl teilweise ausgenommen) führt am Ende genau dazu, dass diese Prophezeihung war wird. Mag etwas philosophisch sein, aber für mich ein wichtiges Puzzleteil, wenn auch nicht das einzige.
Deswegen wünsche ich mir wieder positive Energie im Umfeld und den Glauben es zu schaffen. Wenn es am Ende nicht so kommt bleibt genug Zeit um Frust zu schieben. Die Mannschaft hat gezeigt, was sie kann. Deswegen jetzt den Kopf durchlüften und dann gegen Stade Lausanne Ouchy mit neuer Energie den Schlussspurt einläuten.
Ich stimme mit euch insoweit überein, als dass die zwei Spiele gegen Carouge und gegen Bellinzona nicht berauschend waren, ja man darf zurecht sagen, dass es zu wenig war. Es ist nicht nur das Resultat, welches schmerzt, sondern die Tatsache, dass man gegen den Tabellenletzten einfach nicht zeigen konnte, was man eigentlich auf dem Kasten hat. Wer aufsteigen will, der braucht Siege gegen die vermeintlich einfacheren Gegner. Es fehlt an Dominanz, welche man sich von einem Aufstiegsanwärter wünscht.
Gleichzeitig muss man aber auch festhalten, dass fast keine Mannschaft der Welt durch eine Saison ohne Tiefs kommt. Es mag in den Top-Ligen ein paar wenige Ausnahmen geben, der Rest durchläuft diese Phasen sicher 2mal pro Saison. Das gilt im Fussball genauso wie im Arbeitsalltag. Jeder von uns hat Zeiten, wo er mehr performt und Zeiten, wo es weniger läuft. Für mich ist immer entscheidend, wie man aus diesen Phasen wieder rauskommt. Der FC Aarau hat diese Saison bisher bewiesen, dass er solche Phasen relativ rasch wieder drehen kann. Natürlich ist dies keine Sicherheitsgarantie für die jetzige Situation, aber man muss jetzt auch nicht gleich den Abgesang anstimmen. Wir sprechen hier nach wie vor von Menschen, welche verschiedensten Einflüssen ausgesetzt sind und nicht einfach wie Maschinen performen. Ich muss auch niemandem sagen, dass der psychische Anteil am Erfolg mittlerweile viel grösser geworden ist.
Selbstverständlich versucht hier jeder Gründe zu finden, wieso es nicht läuft. Aber es ist schon sehr plakativ, wenn man immer von fehlender Leistungskultur, Gier und Winnermentalität schreibt. Wir haben stets neue Spieler erhalten, neue Trainer, neuen Sportchef, neuen Präsidenten und trotzdem soll stets die Leistungskultur und Gier fehlen? Man könnte das alte Forum konsultieren und man würde die Vorwürfe seit 2007 (seit da bin ich dabei) im Jahresrhythmus wiederfinden. Woran liegt es dann?
Wir alle sind geprägt von den letzten Jahren mit vielen Hochs, aber auch kurzen, schmerzhaften Tiefs. Die haben bei uns zweifelsohne Spuren hinterlassen. Wer immer wieder enttäuscht wird, der wird misstrauisch. Man verliert die Hoffnung, dass es jetzt anders kommt. Schon bei kleineren Anzeichen wird schwarz gemalt. Man hat es ja schon mehrfach erlebt, wieso sollte es jetzt anders sein. Und hier kommt für mich die selbsterfüllende Prophezeihung ins Spiel. Theorie: "Selbsterfüllende Prophezeiung bedeutet, dass etwas über sich selbst Vorhergesagtes sich durch das bewusste oder unbewusste Handeln einer Person letztlich auch eintritt. Oder anders gesagt: Man erfüllt seine eigene Prophezeiung."! Ich sehe uns als FCA genau in dieser Situation. Obwohl die Situation rein auf dem Papier überhaupt nicht dramatisch ist, verfallen wir einmal mehr in diese selbsterfüllende Prophezeihung. Egal mit wem wir reden aktuell, fast alle sind der Meinung, dass es der FCA auf gut deutsch wieder "verkackt". Dieses Mindset im Umfeld (wohl auch inkl. Spieler und Staff, welche dies ja auch mitbekommen), in der Stimmung bei den Fans nach einem Gegentreffer (die Szene wohl teilweise ausgenommen) führt am Ende genau dazu, dass diese Prophezeihung war wird. Mag etwas philosophisch sein, aber für mich ein wichtiges Puzzleteil, wenn auch nicht das einzige.
Deswegen wünsche ich mir wieder positive Energie im Umfeld und den Glauben es zu schaffen. Wenn es am Ende nicht so kommt bleibt genug Zeit um Frust zu schieben. Die Mannschaft hat gezeigt, was sie kann. Deswegen jetzt den Kopf durchlüften und dann gegen Stade Lausanne Ouchy mit neuer Energie den Schlussspurt einläuten.
