21.08.2026, 09:09
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21.08.2026, 09:12 von Das isch e Gränni.)
Es geht mir genauso Sevens, ich finde den Austausch cool und vor allem endlich lebt das Forum wieder...auch der Elch schaut manchmal wieder vorbei ;-) Grüess
Ich sehe vieles ähnlich wie Du und selbstverständlich gehören äussere Einflüsse bei einer Beurteilung dazu. Elsad hat einen unfassbar guten Job gemacht die letzten Jahre, tolle Spieler geholt und natürlich gibt es auch Fehleinschätzungen wie z. B. Cisse. In Anbetracht seiner finanziellen Möglichkeiten ist es ganz logisch, dass nicht jeder Transfer sitzt.
Was und warum die aktuelle Transferphase so läuft wie sie läuft kann ich nicht beurteilen. Zudem wurden gute Transfers getätigt, Velickovic und Ndau und ich vermute auch Baturina werden uns weiterhin viel Freude bereiten.
Jetzt komme ich aber zum ABER ;-) die ganze Transferpolitik wird dem System des Trainers untergeordnet. Wie erwähnt wir haben 8 gelernte IV, quasi keine Flügel etc. Da zeigt ja auch auf, dass keine Taktikvariationen geplant sind, z. B. einfach als Alternative wenn ein Spiel mal so oder so läuft. Wir kennen alle die Mechanismen des Fussballs und auch Bruni müsste gehen, wenn es längerfristig nicht läuft. Dann sitzt Du auf einem Kader mit massenweise Verteidiger und wenig Offensiven und holst allenfalls einen anderen Trainertypen, was ja dann in einem solchen Fall häufig passiert, da man ja mit dem bisherigen nicht mehr glücklich war.
Jetzt kommt für mich das Wichtigste....der Aargauer Weg.....es wird (richtigerweise) viel Geld in diesen Weg investiert und jetzt auch von einem Campus geträumt. Wenn Du diesen Weg gehst, ist es einfach brutal wichtig, dass Du eine Spielphilosophie hast, welche alle Teams bis ins Fanionteam umfasst. Und wenn Du junge Spieler ausbilden und ja dann auch mal teuer verkaufen willst, kann das nur heissen ballorientierter Fussball. Nur so werden junge Spieler weiter entwickelt. Hinten rein stehen schnell umschalten und lange Bälle nach vorne bildet keine Spieler aus, höchsten taktisch um eine Variation mehr.
Der Vorteil der einheitlichen Spielphilosophie ist, dass die jungen Spieler egal in welches Team sie aufrücken....alle Abläufe kennen und ihre Aufgaben. Vor allem werden sie aber weiterentwickelt. Ich kenne x Amateurvereine in der Region die dies so praktizieren.
Und dann holst Du Dir einen Trainer, welcher diesen Spielstil verkörpert und mitträgt. Es ist noch nicht sooo lange her, da war ich persönlich an einer Infotagung des Aarauer Weges, welcher genau diesen Weg skizierte. Die FCA Verantwortlichen haben wortwörtlich gesagt, der FCA steht für offensiven, ballorientierten und somit auch für den Zuschauer unterhaltsamen Fussball und zwar über alle Mannschaften. Die jeweiligen Trainer müssen diese Vorgaben umsetzen (Originalton FCA).
Und nun stehen wir da wo wir stehen. Bruni hat im ersten Jahr diesen Fussball spielen lassen und hat dann in Angesicht des Erfolgs des FC Thun mit dem "anderen" Fussball quasi komplett alles umgekrempelt. Und jetzt meine Frage, hat der FCA seine obengenannte "Grundsatzphilosophie" aufgegeben oder einfach diesem einen Trainer untergeordnet und wenn man jetzt in diesen Umbruch mit ihm geht, will man diesen Weg mit ihm weitergehen oder wie ist das zu deuten.
Fakt ist, irgend einmal wird Bruni gehen.....holt man dann Bruni 2.0 und geht diesen Fussball weiter oder holt man dann wieder einen Trainer wie Keller und muss dann in der nächsten Transferphase 4 Flügel holen und 4 Innenverteidiger loswerden. Mit den finanziellen Möglichkeiten des FCA finde ich diesen Weg nicht gerade erfolgsversprechend und haben wir ja bereits früher schon (erfolglos) so erlebt.
Wie von Dir erwähnt, die Kommunikation ist schlicht ungenügend und mich beschleicht manchmal das Gefühl, das sich Dinge innerhalb des FCA verselbständigen.
Ich sehe vieles ähnlich wie Du und selbstverständlich gehören äussere Einflüsse bei einer Beurteilung dazu. Elsad hat einen unfassbar guten Job gemacht die letzten Jahre, tolle Spieler geholt und natürlich gibt es auch Fehleinschätzungen wie z. B. Cisse. In Anbetracht seiner finanziellen Möglichkeiten ist es ganz logisch, dass nicht jeder Transfer sitzt.
Was und warum die aktuelle Transferphase so läuft wie sie läuft kann ich nicht beurteilen. Zudem wurden gute Transfers getätigt, Velickovic und Ndau und ich vermute auch Baturina werden uns weiterhin viel Freude bereiten.
Jetzt komme ich aber zum ABER ;-) die ganze Transferpolitik wird dem System des Trainers untergeordnet. Wie erwähnt wir haben 8 gelernte IV, quasi keine Flügel etc. Da zeigt ja auch auf, dass keine Taktikvariationen geplant sind, z. B. einfach als Alternative wenn ein Spiel mal so oder so läuft. Wir kennen alle die Mechanismen des Fussballs und auch Bruni müsste gehen, wenn es längerfristig nicht läuft. Dann sitzt Du auf einem Kader mit massenweise Verteidiger und wenig Offensiven und holst allenfalls einen anderen Trainertypen, was ja dann in einem solchen Fall häufig passiert, da man ja mit dem bisherigen nicht mehr glücklich war.
Jetzt kommt für mich das Wichtigste....der Aargauer Weg.....es wird (richtigerweise) viel Geld in diesen Weg investiert und jetzt auch von einem Campus geträumt. Wenn Du diesen Weg gehst, ist es einfach brutal wichtig, dass Du eine Spielphilosophie hast, welche alle Teams bis ins Fanionteam umfasst. Und wenn Du junge Spieler ausbilden und ja dann auch mal teuer verkaufen willst, kann das nur heissen ballorientierter Fussball. Nur so werden junge Spieler weiter entwickelt. Hinten rein stehen schnell umschalten und lange Bälle nach vorne bildet keine Spieler aus, höchsten taktisch um eine Variation mehr.
Der Vorteil der einheitlichen Spielphilosophie ist, dass die jungen Spieler egal in welches Team sie aufrücken....alle Abläufe kennen und ihre Aufgaben. Vor allem werden sie aber weiterentwickelt. Ich kenne x Amateurvereine in der Region die dies so praktizieren.
Und dann holst Du Dir einen Trainer, welcher diesen Spielstil verkörpert und mitträgt. Es ist noch nicht sooo lange her, da war ich persönlich an einer Infotagung des Aarauer Weges, welcher genau diesen Weg skizierte. Die FCA Verantwortlichen haben wortwörtlich gesagt, der FCA steht für offensiven, ballorientierten und somit auch für den Zuschauer unterhaltsamen Fussball und zwar über alle Mannschaften. Die jeweiligen Trainer müssen diese Vorgaben umsetzen (Originalton FCA).
Und nun stehen wir da wo wir stehen. Bruni hat im ersten Jahr diesen Fussball spielen lassen und hat dann in Angesicht des Erfolgs des FC Thun mit dem "anderen" Fussball quasi komplett alles umgekrempelt. Und jetzt meine Frage, hat der FCA seine obengenannte "Grundsatzphilosophie" aufgegeben oder einfach diesem einen Trainer untergeordnet und wenn man jetzt in diesen Umbruch mit ihm geht, will man diesen Weg mit ihm weitergehen oder wie ist das zu deuten.
Fakt ist, irgend einmal wird Bruni gehen.....holt man dann Bruni 2.0 und geht diesen Fussball weiter oder holt man dann wieder einen Trainer wie Keller und muss dann in der nächsten Transferphase 4 Flügel holen und 4 Innenverteidiger loswerden. Mit den finanziellen Möglichkeiten des FCA finde ich diesen Weg nicht gerade erfolgsversprechend und haben wir ja bereits früher schon (erfolglos) so erlebt.
Wie von Dir erwähnt, die Kommunikation ist schlicht ungenügend und mich beschleicht manchmal das Gefühl, das sich Dinge innerhalb des FCA verselbständigen.
