15.07.2026, 11:13
Hallo an alle FCA-Fans. Nun schreibe ich also meine ersten Zeilen hier.
Am Wochenende steht ein attraktives Testspiel an und die Meisterschaft geht bald los. So richtig freuen kann ich mich allerdings noch nicht. Zu viele Fragen sind noch offen. Das liegt vor allem daran, wie der Verein aus meiner Sicht mit den Ereignissen und den Konsequenzen der vergangenen Monate umgeht.
Der FC Aarau hat in den vergangenen Jahren auf und neben dem Platz vieles richtig gemacht. Mit kreativen Ideen, guten Leistungen, Investitionen ins Fan- und Stadionerlebnis und einer insgesamt positiven Entwicklung wurde eine Euphorie rund um den FCA entfacht, wie man sie schon lange nicht mehr erlebt hat. Allen Verantwortlichen und Fans musste aber bewusst gewesen sein, dass ein erneutes Scheitern im Aufstiegsrennen erhebliche Konsequenzen und einen Preis nach sich ziehen würde. Umso erstaunlicher finde ich, dass nach dem Verpassen dieses Ziels öffentlich kaum eine ernsthafte Aufarbeitung der Saison stattgefunden hat. An der Kommunikation hapert es schon länger.
Natürlich ist die Transferphase noch nicht abgeschlossen und die Meisterschaft hat noch nicht begonnen. Ebenso war allen bewusst, dass gewichtige Abgänge bevorstehen und die Mannschaft ein neues Gesicht erhalten würde. Dass es schwer werden würde, war klar. Trotzdem hinterlässt die aktuelle Situation bei mir einen äusserst unguten Eindruck. So sehr ich diesen Verein liebe und so sehr ich mich gegen übermässige Negativität wehre und der Vereinsführung grundsätzlich Vertrauen schenken möchte, mein Frust wächst. Und wenn man sich im Umfeld umhört oder die Diskussionen auf Social Media verfolgt, bin ich damit offenbar nicht allein.
Ja, manche Reaktionen mögen übertrieben oder unangebracht sein. Genauso problematisch finde ich aber das andere Extrem: Fans, die die aktuelle Situation aus meiner Sicht viel zu stark relativieren oder schönreden. Genau dieselben Argumente waren bereits im Saisonendspurt der vorletzten Saison, im vergangenen Winter und auch im Frühjahr zu hören, als Kritik vielfach als verfrüht oder unangebracht abgetan wurde. Stets heisst es, jetzt sei nicht der richtige Zeitpunkt für Kritik. Man müsse Geduld haben, der Vereinsführung vertrauen und später Bilanz ziehen. Doch wenn dieses Mantra immer wieder bemüht wird, gibt es letztlich nie einen geeigneten Zeitpunkt, um Missstände oder beunruhigende Entwicklungen anzusprechen und Entscheidungen kritisch zu hinterfragen. Und ja: Ich finde, die Vereinsführung darf aktuell durchaus etwas Druck und Gegenwind von den Fans (Kunden) spüren.
Ich kann mich kaum an eine Saisonvorbereitung erinnern, in der die Mannschaft anderthalb Wochen vor Saisonbeginn derart unfertig wirkte. Dass sich unter diesen Umständen bei vielen Fans Frust, Enttäuschung oder sogar Sorgen breitmachen, ist völlig nachvollziehbar. Das wäre bei jedem Profiverein so und das sollte auch so sein.
Elsad macht aus meiner Sicht einen sehr guten Job und verfügt über ein ausgezeichnetes Gespür für Talente. Vielleicht folgen tatsächlich noch ein paar Transferkracher. Vielleicht verfolgt die Vereinsführung aber auch einen ganz anderen Weg. Genau das ist der Punkt: Niemand weiss es.
Und genau deshalb kann die Vereinsführung die aktuelle Entwicklung nicht länger unkommentiert lassen. Kurz vor dem Saisonstart herrscht vor allem Unsicherheit und einzelne Fans «zerfleischen» sich auf Social Media selber. Der FCA hat sich in den vergangenen Jahren mit viel guter Arbeit einen enormen Vertrauensvorschuss erarbeitet. Gerade deshalb wäre jetzt eine offene, transparente und proaktive Kommunikation wichtiger denn je. Andernfalls läuft man Gefahr, einen grossen Teil dieses Kredits wieder zu verspielen.
Am Wochenende steht ein attraktives Testspiel an und die Meisterschaft geht bald los. So richtig freuen kann ich mich allerdings noch nicht. Zu viele Fragen sind noch offen. Das liegt vor allem daran, wie der Verein aus meiner Sicht mit den Ereignissen und den Konsequenzen der vergangenen Monate umgeht.
Der FC Aarau hat in den vergangenen Jahren auf und neben dem Platz vieles richtig gemacht. Mit kreativen Ideen, guten Leistungen, Investitionen ins Fan- und Stadionerlebnis und einer insgesamt positiven Entwicklung wurde eine Euphorie rund um den FCA entfacht, wie man sie schon lange nicht mehr erlebt hat. Allen Verantwortlichen und Fans musste aber bewusst gewesen sein, dass ein erneutes Scheitern im Aufstiegsrennen erhebliche Konsequenzen und einen Preis nach sich ziehen würde. Umso erstaunlicher finde ich, dass nach dem Verpassen dieses Ziels öffentlich kaum eine ernsthafte Aufarbeitung der Saison stattgefunden hat. An der Kommunikation hapert es schon länger.
Natürlich ist die Transferphase noch nicht abgeschlossen und die Meisterschaft hat noch nicht begonnen. Ebenso war allen bewusst, dass gewichtige Abgänge bevorstehen und die Mannschaft ein neues Gesicht erhalten würde. Dass es schwer werden würde, war klar. Trotzdem hinterlässt die aktuelle Situation bei mir einen äusserst unguten Eindruck. So sehr ich diesen Verein liebe und so sehr ich mich gegen übermässige Negativität wehre und der Vereinsführung grundsätzlich Vertrauen schenken möchte, mein Frust wächst. Und wenn man sich im Umfeld umhört oder die Diskussionen auf Social Media verfolgt, bin ich damit offenbar nicht allein.
Ja, manche Reaktionen mögen übertrieben oder unangebracht sein. Genauso problematisch finde ich aber das andere Extrem: Fans, die die aktuelle Situation aus meiner Sicht viel zu stark relativieren oder schönreden. Genau dieselben Argumente waren bereits im Saisonendspurt der vorletzten Saison, im vergangenen Winter und auch im Frühjahr zu hören, als Kritik vielfach als verfrüht oder unangebracht abgetan wurde. Stets heisst es, jetzt sei nicht der richtige Zeitpunkt für Kritik. Man müsse Geduld haben, der Vereinsführung vertrauen und später Bilanz ziehen. Doch wenn dieses Mantra immer wieder bemüht wird, gibt es letztlich nie einen geeigneten Zeitpunkt, um Missstände oder beunruhigende Entwicklungen anzusprechen und Entscheidungen kritisch zu hinterfragen. Und ja: Ich finde, die Vereinsführung darf aktuell durchaus etwas Druck und Gegenwind von den Fans (Kunden) spüren.
Ich kann mich kaum an eine Saisonvorbereitung erinnern, in der die Mannschaft anderthalb Wochen vor Saisonbeginn derart unfertig wirkte. Dass sich unter diesen Umständen bei vielen Fans Frust, Enttäuschung oder sogar Sorgen breitmachen, ist völlig nachvollziehbar. Das wäre bei jedem Profiverein so und das sollte auch so sein.
Elsad macht aus meiner Sicht einen sehr guten Job und verfügt über ein ausgezeichnetes Gespür für Talente. Vielleicht folgen tatsächlich noch ein paar Transferkracher. Vielleicht verfolgt die Vereinsführung aber auch einen ganz anderen Weg. Genau das ist der Punkt: Niemand weiss es.
Und genau deshalb kann die Vereinsführung die aktuelle Entwicklung nicht länger unkommentiert lassen. Kurz vor dem Saisonstart herrscht vor allem Unsicherheit und einzelne Fans «zerfleischen» sich auf Social Media selber. Der FCA hat sich in den vergangenen Jahren mit viel guter Arbeit einen enormen Vertrauensvorschuss erarbeitet. Gerade deshalb wäre jetzt eine offene, transparente und proaktive Kommunikation wichtiger denn je. Andernfalls läuft man Gefahr, einen grossen Teil dieses Kredits wieder zu verspielen.
